Geplantes Kennenlernen dank Online-Tool
Die Matchmaking-Veranstaltungen des DAAD unterstützen ein systematisches Networking. Im Rahmen von Forschungsmessen oder Delegationsreisen erhalten ausgewählte Ansprechpartner Gelegenheit, intensive Gespräche miteinander zu führen. Schon vor der Veranstaltung können beide Seiten Kontakt über ein Online-Tool aufnehmen, das die Interessen zwischen Besuchern und Ausstellern abgleicht. „Es hilft, sehr klare Vorstellungen davon zu haben, wen genau man sucht oder welche Art der Kooperation man möchte“, sagt Evamarie Hey-Hawkins. Die Chemieprofessorin hat das Format bereits zwei Mal genutzt: Neben der Messe in Indien besuchte sie auch eine von „Research in Germany“ organisierte Doppelveranstaltung in Rumänien und Serbien – in Bukarest und Belgrad. „Die Gesprächspartner wählen sich gegenseitig auf der Basis von Informationen aus, die über das Online-Tool zur Verfügung gestellt werden“, erläutert Hey-Hawkins. „Deshalb sind möglichst konkrete Angaben zu Vorstellungen und Wünschen, aber auch zu Erwartungen, sinnvoll und wichtig, um entsprechende ‚Matches‘ zu finden.“
Die jeweils zwanzigminütigen Gespräche finden in kurzer Abfolge statt. Promovierende, Postdocs oder Hochschulvertreter bieten sich ebenso für Einzelgespräche an wie Vertreter internationaler Einrichtungen. Sowohl Lehrende als auch Vertreter aus Hochschulen und der außeruniversitären Forschung nehmen an den Messen teil und rekrutieren dort (Nachwuchs-)Forschende. Matchmaking-Veranstaltungen bieten daher die Möglichkeit, mit vielen verschiedenen Personen ins Gespräch zu kommen und sehr effektiv Kontakte zu knüpfen. Was Hey-Hawkins besonders schätzt: „Da die Messeauftritte auch immer von Präsentationen zu Förderinstrumenten begleitet werden, hat man so wirklich alles zusammen und kann gegebenenfalls gleich weitere Pläne schmieden.“