International mobile Forschende erfolgreich beraten

Für internationale Forschende ist es nicht immer leicht, sich einen Überblick über den Forschungsstandort Deutschland zu verschaffen. Gerade deswegen ist die umfassende Beratung dieser Zielgruppe so wichtig. Damit internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Vielfalt exzellenter Institutionen die richtigen Zugänge finden, informiert „Research in Germany“ über zahlreiche Kanäle und unterstützt Forschungseinrichtungen umfassend mit Beratungsmaterial.

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Warum die kompetente Beratung internationaler Forschender so wichtig ist, erklärt Dr. Ursula Maria Egyptien Gad, Leiterin des Bereichs Marketing im DAAD: „Je mehr die Beratung auf die individuellen Bedürfnisse einer Person zugeschnitten ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihren Weg nach Deutschland findet.“ 

Gerade die Besonderheiten des deutschen Forschungssystems mit Hochschulen verschiedenster Art, außeruniversitärer Forschung und forschender Industrie stellen für interessierte internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Herausforderung dar, weiß Anne Knab, Leiterin des Veranstaltungsteams im Referat Internationales Forschungsmarketing des DAAD: „Die deutsche Forschungslandschaft ist mit ihren hervorragenden Forschungsbedingungen und vielfältigen Möglichkeiten bei internationalen Forschenden zwar grundsätzlich bekannt, in ihrer Struktur ist sie jedoch vergleichsweise schwer zu durchschauen.“ 

Ein prominentes Beispiel hierfür sind die beiden Arten der Promotion. Während in vielen Ländern die „strukturierte“ Promotion verbreitet ist, haben Promovierende in Deutschland dagegen die Wahl zwischen der „strukturierten“ und „individuellen“ Promotion. 
 

Beratung durch „Research in Germany“

Research in Germany“ informiert interessierte internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über ihre Möglichkeiten und unterstützt sie so dabei, Einstiegshindernisse zu überwinden. Im Fokus der Beratung von „Research in Germany“ steht dabei der gesamte Forschungsstandort Deutschland mit all seinen Facetten. 

„Gleichzeitig stößt die Kampagne bei bestimmten Themen, etwa bei Visafragen oder Fragen zu sehr spezifischen individuellen hochschulinternen Regelungen, an ihre Grenzen. An solchen Punkten verweisen wir an passende und kompetente Ansprechpartnerinnen und -partner“, ergänzt Dr. Ursula Maria Egyptien Gad.
 

Vernetzung und persönlicher Austausch auf Veranstaltungen

„Research in Germany“ hat als Schnittstelle zwischen deutschen Forschungseinrichtungen und internationalen Forschenden das Ziel, beide Gruppen miteinander in Kontakt zu bringen. Die Initiative bietet dazu verschiedene Formate, an denen sich deutsche Forschungseinrichtungen beteiligen können.

Dazu zählen beispielsweise Karriere-Matchmakings für PhD- und Postdoc-Interessierte sowie internationale Karrieremessen, welche sowohl als Online- und Präsenzformate angeboten werden. Deutsche Forschungseinrichtungen können sich um eine Teilnahme an diesen Veranstaltungen bewerben. Die Beteiligung wird finanziell von „Research in Germany“ gefördert.

Beratungsmaterial für Forschungseinrichtungen

Darüber hinaus unterstützt „Research in Germany“ die Beratungsarbeit von Forschungsmarketingakteuren in Deutschland durch eine Vielzahl von kostenfreien Bewegtbildformaten, Publikationen – als Print- und Onlineformat bereitgestellt – sowie weiteren Informationsmaterialien. Diese Angebote können Interessierte kostenfrei nutzen.

Die Beratungsmaterialien entstehen in enger Zusammenarbeit mit den beratenden Akteuren aus der deutschen Forschungslandschaft. „Rückmeldungen aus der Beratungserfahrung nehmen wir sehr gerne entgegen, um daraus Erkenntnisse für die Entwicklung neuer Formate zu gewinnen", unterstreicht Dr. Ursula Maria Egyptien Gad.

 

Onlineberatung über Social Media

Die Initiative „Research in Germany“ ist auf zahlreichen Social-Media-Kanälen vertreten, um internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über relevante Stellenangebote und Fördermöglichkeiten in Deutschland zu informieren oder sie zu weiteren Themen in Bezug auf Forschungsaufenthalte in Deutschland individuell zu beraten.

Für eine Erstberatung können Forschungseinrichtungen internationale Forschende gerne auf dieses englischsprachige Beratungsangebot verweisen. 
 

Ihr Kontakt zu uns

„Research in Germany“ informiert deutsche Forschungseinrichtungen zu weiteren Beratungsmöglichkeiten. Wünschen Sie sich weitere Informationen? Haben Sie Vorschläge und Anregungen?

Wir freuen uns über Ihre Nachricht! 

    

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