Beratungsexpertise mehrerer Forschungseinrichtungen bündeln

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Ein Beispiel des Welcome Centres der Ruhr-Universität Bochum zeigt, wie sich die Expertise bei der Beratung bündeln – und sich damit die mitunter aufwendige Erstellung von Informationsmaterialien auf mehrere Schultern verteilen – lässt. 

Gemeinsam mit der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Philipps-Universität Marburg hat die Ruhr-Universität 2009 erstmalig einen umfangreichen Guide für mobile Forschende entwickelt. 2014 wiederholte die Ruhr-Universität das Kooperationsprojekt mit der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen. Aufgrund der positiven Rückmeldungen durch die internationalen Forschenden bringt die Ruhr-Universität bis heute regelmäßig neue Auflagen des Guides heraus. 

„Die Vorteile dieser Kooperationen sind die vielen Synergien: Es lassen sich Kosten sparen, man kann bestehende Expertise nutzen, die aufwendige Erstellung der Inhalte aufteilen und auf bestehende Rahmenverträge zurückgreifen“, fasst Anna Gopon zusammen. 

Ein weiterer Gewinn einer solchen Zusammenarbeit sei ihrer Erfahrung nach auch der Netzwerkaufbau. Und dieses sei für die Beratung der internationalen Forschenden zu jeder Zeit hilfreich. Herausforderungen lägen dagegen unter anderem in der Abstimmung von Zeitplänen.

Anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die ein vergleichbares Projekt umsetzen wollen, rät sie: „Es benötigt eine sehr gute Vorarbeit. Der Entstehungsprozess sollte sehr genau abgebildet werden, um einzelne Schritte und vorhandene Expertise zu erfassen.“
 

Weitere Informationen zur Beratung internationaler Forschender: