Warum in Deutschland promovieren?

Eingang zu einer Universität
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Deutschland zählt international zu den führenden Forschungsstandorten. Wissenschaft und Forschung zeichnen sich durch eine hervorragende Infrastruktur, eine große Vielfalt an Forschungsbereichen und gut ausgestatteten Forschungseinrichtungen aus. Zudem bieten viele Organisationen Fördermöglichkeiten für ausländische Doktoranden.

Es gibt viele gute Gründe, in Deutschland zu promovieren:

1. Hervorragender Ruf des deutschen Doktortitels
Der deutsche Doktortitel hat fächerübergreifend einen sehr guten internationalen Ruf. Die deutschen Hochschulen und Forschungsinstitutionen ermöglichen Jungakademikern viele Wege zur Promotion. Insbesondere die in den vergangenen Jahren geschaffenen strukturierten Promotionsprogramme bieten ausländischen Graduierten attraktive Möglichkeiten im Forschungsteam, mit intensiver Betreuung und überschaubarer Dauer zu promovieren.

2. Exzellente Forschungseinrichtungen
Deutsche Hochschulen - Einheit von Forschung und Lehre
Deutsche Universitäten verstehen sich nicht nur als „Schulen“ für Studierende und Doktoranden, sondern auch als Orte der Einheit von Forschung und Lehre. Rund 240.000 internationale Studierende und 17.000 internationale Doktoranden sind an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Die Hochschulen bieten ein großes Fächerspektrum, eine hervorragende Ausstattung der Forschungsstätten sowie gut ausgebildetes Personal. Für ausländische Studierende gehört Deutschland – nach den USA und Großbritannien – zu den attraktivsten Forschungs- und Hochschulstandorten der Welt.

Exzellente außeruniversitäre Forschung
Ein Grund für die Attraktivität des Forschungs- und Hochschulstandortes Deutschland ist die besonders gute Vernetzung deutscher Universitäten untereinander und mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Zu letzteren zählen renommierte Institutionen wie die Max-Planck-Gesellschaft (MPG), die Leibniz-Gemeinschaft (WGL), die Helmholtz-Gemeinschaft oder die Fraunhofer-Gesellschaft. Mit Hunderten von Forschungsinstituten, Zehntausenden von Mitarbeitern und Milliardenetats an Forschungsmitteln sind sie ein wichtiges Herzstück der deutschen Wissenschaft.

Intensive Industrieforschung
Neben den rund 750 staatlich finanzierten Forschungsinstitutionen existiert eine Vielzahl von Einrichtungen der Industrieforschung, die eng mit Universitäten und Forschungsinstituten vernetzt sind. Deutsche Unternehmen zählen zu den forschungsintensivsten in Europa. Ihr Anteil an der Umsetzung von Forschung und Entwicklung liegt in Deutschland bei rund 70 Prozent.

Mehr Informationen zum Forschungsstandort Deutschland (engl.)

3. Gute Fördermöglichkeiten für ausländische Doktoranden
Deutschland bietet zahlreiche Fördermöglichkeiten für ausländische Doktoranden: Größter Stipendiengeber, insbesondere für internationale Doktoranden, ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD). Allein 2010 förderte der DAAD 2.900 internationale Doktoranden. Darüber hinaus unterstützen eine ganze Reihe von Stiftungen und andere Förder- und Forschungsorganisationen hochqualifizierte ausländische Doktoranden.

Mehr Informationen über Fördermöglichkeiten für Doktoranden (engl.)

4. Hoher Lebensstandard
Deutschland zeichnet sich durch eine hohe Lebensqualität und vielfältige Alltagskultur aus. Mitten im Herzen Europas gelegen, gibt es viele Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Als Land der „Dichter und Denker“ bietet Deutschland eine lebendige Kunst- und Kulturszene mit zahlreichen Konzerten, Museen und Großveranstaltungen. Auch die landschaftliche Vielfalt ist einzigartig und hat vom Badeurlaub an der Nord- und Ostsee bis hin zu Wanderausflügen in die Alpen viel zu bieten.

Videos, Bildergalerien und allgemeine Informationen über Deutschland (engl.)