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Die Amtseinführung von Joe Biden als US-Präsidenten weckt die Erwartung, zu normalen außenwissenschaftspolitischen Beziehungen zurückzukehren. 
„Die Zahlen im akademischen Austausch mit den USA waren in den vergangenen Jahren leicht rückläufig. Gemeinsam mit unseren Mitgliedshochschulen und den Partnerinstitutionen in den Vereinigten Staaten wollen wir dazu beitragen, diesen Trend umzukehren.“, so der DAAD-Präsident Dr. Joybrato Mukherjee. 
Jetzt gilt es neue Chancen für die Wissenschaftsbeziehungen mit den USA auszuloten. 

Forschende & Lehrende

Die Zahl der Forschenden und Lehrenden mit US-Staatsbürgerschaft an deutschen Hochschulen ist seit dem Jahr 2007 stark gestiegen, von 1.072 auf 2.405 Personen im Jahr 2019. Ihre Zahl hat sich somit seit 2007 mehr als verdoppelt (+116%). Die USA zählen dadurch mittlerweile zu den fünf wichtigsten Herkunftsländern internationaler Forschender und Lehrender an deutschen Hochschulen und stellen einen Anteil von rund 5% des gesamten internationalen Wissenschaftspersonals, nur Italien, China, Österreich und Indien verzeichnen noch höhere Zahlen. Bei den internationalen Professor*innen liegen die USA als Herkunftsländer mittlerweile sogar auf dem vierten Platz hinter Österreich, der Schweiz und Italien. Im Jahr 2018 lehrten und forschten 273 festangestellte US-amerikanische Professor*innen an deutschen Hochschulen, dies entspricht einem Anteil von 8% an allen internationalen Professor*innen an deutschen Hochschulen.
Bei den geförderten US-Gastwissenschaftler*innen, die in Deutschland temporäre Forschungs- und Lehraufenthalte verbringen, kam es hingegen zwischen 2011 und 2014 zu einem deutlichen Rückgang von 1.995 auf 1.326 Aufenthalte (-50%). Seitdem schwankt die Zahl zwischen rund 1.300 und 1.600 Aufenthalten pro Jahr.

(Stand: 15.01.2021, Verfasser: Jan Kercher, DAAD)
 

Key findings United States

Aus den Ergebnissen der weltweiten Umfrage zu Informations- und Mobilitätsverhalten internationaler Nachwuchswissenschaftler von "Research in Germany" wurden, neben den übergreifenden Umfrageergebnissen, einzelne Auswertungen für die acht Länder mit den meisten Teilnehmenden erstellt.

Nach einem kurzen Überblick über die demographischen Daten der Fragebogen-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer werden die Motive für einen Auslandsaufenthalt beleuchtet. Was bewegt die Befragten zu einem Auslandsaufenthalt? Wo informieren sie sich? Und nach welchen Faktoren entscheiden sie sich?

Finden Sie mehr heraus: in den Key findings United States (nur auf Englisch).

USA-deckblatt

Key findings United States