BMBF-Forum „Research in Germany” 2020

BMBF-Forum „Research in Germany” goes virtual

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An drei Vormittagen hatten über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich zu aktuellen Themen im Internationalen Forschungsmarketing zu informieren und in verschiedenen virtuellen Räumen auszutauschen. Die ursprünglich als Präsenzveranstaltung geplante Konferenz der BMBF-Initiative „Research in Germany“ war aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie dabei kurzerhand in ein virtuelles Format umgestaltet worden.

Eröffnet wurde die Konferenz von Frau Susanne Burger, Leiterin Abteilung 2 - Europäische und internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, und der DFG-Vizepräsidentin Frau Professorin Dr. Britta Siegmund.

Signalwirkung ging von den beiden Keynote-Vorträgen aus:

  • Unter dem Titel “This time it really is different – rethinking cross border competition in an uncertain world” beleuchtete Professor Sir Anton Muscatelli, Principal und Vice Chancellor der University of Glasgow und Chair der Russell Group of Universities, UK, das Potential sowie die herausragende Bedeutung von internationalen bzw. europäischen Forschungskooperationen bei der Bewältigung der Corona-Krise.
  • Herausforderungen im internationalen Wettbewerb: Lösungsansätze und Perspektiven einer Exzellenzuniversität“ – unter diesem Titel gab Professor Dr. Dr. h. c. Michael Hoch, Rektor der Universität Bonn, einen Einblick in die Potentiale seiner Universität und in die derzeitigen Herausforderungen, die zu einem großen Teil auch auf andere Forschungseinrichtungen zutreffen.

Wie man international sichtbar(er) wird oder bleibt, wurde in verschiedenen Formaten weiter diskutiert:

  • Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft veranschaulichten im Rahmen der Good Practice-Kurzvorträge, welche Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten, Praxisbeispiele und Anknüpfungspunkte für die eigene Arbeit boten.
  • Die Qualifizierungsworkshops erregten großes Interesse. Hier wurde Handwerkszeug für die Umsetzung von Forschungsmarketingaktivitäten für verschiedene Erfahrungslevel vermittelt wie zum Beispiel Know-How und Informationen zu den Themen Digitalkultur, wirksamer Einsatz von Social Media, Videoproduktion per Smartphone, Kooperation zwischen Mittelstand und Forschungseinrichtungen sowie Erfolgsfaktoren und Rahmenbedingungen für internationales Wissenschaftsmarketing.
  • Die aus dem Kreis der Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer stammenden Themen für Open Space Sessions wurden am dritten Konferenztag kollegial beraten und engagiert diskutiert.
  • Zum Abschluss des Tagungsprogramms gaben die Preisträger des Ideenwettbewerbs Internationales Forschungsmarketing 2019 einen Einblick in ihre prämierten Konzepte und in die Folgen der Corona-Pandemie für ihre Arbeit

Das nächste BMBF-Forum „Research in Germany“ ist für 2022 vorgesehen.

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BMBF-Forum "Research in Germany" 2020

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