Wege zur Promotion

Der Doktortitel ist der höchste akademische Grad, den eine Universität vergeben kann. In Deutschland bedeutet eine Promotion in erster Linie, sich intensiv einem bestimmten Thema oder einem Forschungsprojekt zu widmen.

Wie lange Sie für Ihre Promotion brauchen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Üblich sind drei bis fünf Jahre.

Zwei Wege zur Promotion

Wer sich zu einer Promotion entschließt, kann zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen. Je nach Fachrichtung, Forschungsthema, individuellen und formalen Voraussetzungen gibt es grundsätzlich zwei Wege zum Doktortitel:

  1. Individualpromotion
    Bei der individuellen Promotion bearbeiten Sie eigenständig Ihr Forschungsthema und werden dabei von einem Doktorvater oder einer Doktormutter betreut. Mehr als drei Viertel der Doktorandinnen und Doktoranden in Deutschland gehen diesen traditionellen Weg.
  2. Strukturierte Promotionsprogramme
    In den strukturierten Doktorandenprogrammen werden Sie – ähnlich wie in den angelsächsischen Ländern – von einem Team betreut.
Individuelle Promotion

Individuelle Promotion

Der am häufigsten beschrittene Weg zum Doktortitel führt über die Individualpromotion. Hier erarbeiten Sie Ihre Dissertation eigenständig in Absprache mit Ihrem betreuenden Professor. Mehr Individuelle Promotion

Strukturierte Promotion

Strukturierte Promotion

Neben der Individualpromotion gibt es in Deutschland die Möglichkeit, innerhalb eines strukturierten Doktorandenprogramms zu promovieren. Dieses Modell ist an das angelsächsische PhD-Ausbildungssystem angelehnt. Hier kümmert sich ein Team von Betreuern um die Doktoranden. Mehr Strukturierte Promotion

Promotionsprüfung

Promotionsprüfung

Voraussetzung für die Eröffnung des Promotionsverfahrens ist die Einreichung der Dissertation, der schriftlichen Promotionsarbeit. Die Anforderungen sind hoch: Von einer Dissertation wird erwartet, dass mit ihr die Befähigung zur vertieften selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit belegt wird. Mehr Promotionsprüfung