Wirtschaft

Mehrfacher Exportweltmeister

Mit einem Bruttoinlandsprodukt von rund 2,6 Billionen Euro ist Deutschland die größte Volkswirtschaft in Europa und die viertgrößte der Welt. Gleich sechs Mal – 2003 bis 2008 – war Deutschland die exportstärkste Nation der Welt. Heute nimmt die Bundesrepublik hinter China und den USA den dritten Rang ein. Deutsche Exportschlager sind Produkte aus Elektrotechnik, Mechatronik, Maschinenbau, Automobilindustrie, Umwelttechnologie, Pharmazie und Chemie.

Attraktiver Wirtschaftsstandort

Als relativ rohstoffarmes Land ist Deutschland in seiner wirtschaftlichen Entwicklung maßgeblich von innovativen Ideen abhängig. So stammt eine Fülle von bahnbrechenden Erfindungen aus Deutschland. Einige Beispiele: der Dieselmotor, der Airbag, das Düsentriebwerk, der Dynamo, die Kleinbildkamera, die Glühbirne, der Kühlschrank, die Röntgentechnik, Aspirin, der Computer, die Chipkarte und das MP3-Dateiformat.

Deutschland wird von internationalen Investoren als zuverlässig geschätzt. Mehr als 23.000 Unternehmen aus dem Ausland haben hier einen Standort. Sie erwirtschaften zusammen einen Jahresumsatz von über 883 Milliarden Euro. Die umsatzstärksten deutschen Unternehmen (Stand 2011)

  • Volkswagen AG
  • Daimler AG
  • E.ON
  • Siemens AG
  • Metro AG

Gefragte Fachkräfte

Große deutsche Unternehmen sind weltweit anerkannt. Weniger bekannt ist, dass die kleinen und mittelständischen Betriebe – das sind Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten – in Deutschland eine sehr große Rolle spielen. Sie machen über 99
Prozent aller knapp 3,6 Millionen Unternehmen in Deutschland aus. Dieser Mittelstand gilt hierzulande als Jobmotor. Über drei Viertel der Arbeitnehmer sind hier beschäftigt. Trotz weltweiter Krisen lag die Arbeitslosenquote im Juni 2012 in Deutschland mit 6,6 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit 1991. In einigen Bereichen fehlen sogar Arbeitskräfte. So werden hochqualifizierte Fachkräfte vor allem aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
gesucht.