Individuelle Promotion

Der in Deutschland am häufigsten beschrittene Weg zum Doktortitel führt über die Individualpromotion. In diesem Promotionsmodell suchen sich die Doktoranden einen Hochschullehrer als Betreuer, den sogenannten „Doktorvater“ oder die „Doktormutter“, und arbeiten sehr eigenständig an ihrer Dissertation.

Dies ermöglicht eine große Flexibilität und Freiheit, erfordert aber auch ein hohes Maß an Disziplin und Verantwortungsbewusstsein.

Wie lange eine Promotion dauert, hängt von Ihrer Zeitplanung aber – oder davon, wie lange Ihr Vertrag dauert. Drei bis fünf Jahre sind üblich. Auch wenn das Promotionsverfahren in der Regel von einer Universität betreut wird, können Sie Ihre Forschung auch an anderen Instituten umsetzen. Promovieren können Sie mit Forschungsarbeiten:

  • an einer Hochschule
  • an einem außeruniversitären Forschungsinstitut oder
  • in einem Unternehmen