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Hier kommen Sie weiter: Deutschland hat eine sehr gute Infrastruktur.

Deutschlands Infrastruktur gehört zu den besten der Welt. Rund 830.000 Kilometer Straße (darunter 13.000 Kilometer Autobahn), 38.500 Kilometer Schiene und 24 größere Flughäfen erschließen das ganze Land.

Deutschland gilt zwar als Land der Autofahrer. Doch in den meisten Städten gibt es auch einen gut ausgebauten öffentlichen Personennahverkehr mit Bussen, Straßenbahnen, S- und/oder U-Bahnen. In den Großstädten ist häufig die S- oder U-Bahn das schnellste und effizienteste Verkehrsmittel. Und insbesondere zwischen den größeren Städten fahren die Züge in enger Taktfolge. Bequemer und schneller geht es kaum: Zwischen Berlin und München liegen nur vier bis fünf Zugstunden.

Gerade in Universitätsstädten gibt es ein umfassendes Netz an Fahrradwegen. So haben Großstädte wie Hamburg und Berlin mehrere hundert Kilometer Radwege, und in Freiburg gilt das Rad mittlerweile als beliebtestes Verkehrsmittel. Im Trend sind auch öffentliche Leihräder, die in vielen Städten gegen eine kleine Gebühr für alle zur Verfügung stehen.

Wer nur gelegentlich ein Auto braucht, kann in fast 700 deutschen Städten auf vielfältige Car-Sharing-Angebote zurückgreifen. Damit teilen Sie sich ein Auto mit anderen und holen es nur dann, wenn Sie es auch tatsächlich brauchen. Eine interaktive Städtekarte mit den Standorten finden Sie auf der Webseite des Bundesverbands CarSharing.

Gut zu wissen:

  • Fahrpläne, Verbindungs- und Preisauskünfte können Sie in der Regel über das Internet abfragen. Kostengünstigere Wochen- oder Monatskarten rechnen sich sehr schnell gegenüber Einzelfahrkarten – oder der Anschaffung eines Autos. Eventuell können Sie sogar über Ihren Arbeitgeber ein günstiges "Jobticket" für Bus und Bahn erwerben.
  • Gerade in den Großstädten und Ballungsräumen sind die Parkplätze in den Zentren rar und teuer. In den Rushhours müssen Sie mit Staus rechnen. Meist sind Bus, Bahn oder Fahrrad der günstigere und schnellere Weg durch die City.
  • Führerscheine aus einem Staat des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) behalten ihre Gültigkeit. Alle anderen mitgebrachten Führerscheine gelten nur begrenzt: Wer aus einem Land kommt, das nicht zum EWR gehört, braucht nach spätestens sechs Monaten einen deutschen Führerschein.

Weitere Informationen

Studie zum Alltagsverkehr der Deutschen:

www.mobilitaet-in-deutschland.de

www.bmvi.de > Broschüre "Verkehr und Mobilität in Deutschland"